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Markusprozession

Die Markusprozession wurde seit 1657 stets am 25. April (Markustag) durchgeführt.

Bittprozessionen

An den Tagen vor dem Fest Christi Himmelfahrt begeht die Kirche die Bitttage, die mit einem Bittamt und einer Flurprozession verbunden sind.

Im Volksmund führt diese Woche den Namen Kreuzwoche, weil bei den Bittprozessionen, die am Montag, Dienstag und Mittwoch gehalten werden, das Kreuz vorangetragen wird.

Am Montag, dem ersten Bitttag, kamen die Prozessionen aus Geismar, Döringsdorf, Bebendorf, Hildebrandshausen und Faulungen, seit 1962 nur noch Faulungen und Hildebrandshausen, da 1961 die neue Grenzordnung in Kraft getreten war, nach Lengenfeld unterm Stein.

Am zweiten Bittag geht die Lengenfelder Prozession im jährlichen Wechsel nach Hildebrandshausen und Faulungen.
Am Mittwoch, dem dritten Tag der Bittwoche, ging unsere Prozession bis zum Jahre 1961 zum Hülfensberg. Dieser Prozessionsweg führte bis zum Jahr 1952 über den Rösebach, den Schlag hinauf, am Keudelstein vorbei, zum Hülfensberg.

Heute wird diese Bittprozession aus Anlass der Bittwallfahrt zum Hülfensberg am Sonntag vor dem Fest Christi Himmelfahrt gehalten.

Pfingsten

Zu Pfingsten wird alljährlich am 1. Pfingstfeiertag um 13.00 Uhr die Pfingstprozession abgehalten. Sie nahm stets den Weg der Markusprozession.

Fronleichnam

Fronleichnam ist ein Fest der katholischen Kirche zur Verehrung der Eucharistie am Donnerstag nach dem Fest Dreifaltigkeit. An diesem Tag wird nach der heiligen Messe die Fronleichnamsprozession, eine der prachtvollsten im Eichsfeld und somit auch in Lengenfeld unterm Stein, durchgeführt. Der Pfarrer trägt das Allerheiligste in der Monstranz durch die Straßen.

An den vier geschmückten Altären werden Texte aus den vier Evangelien gesungen und nach dem Gebet wird der Segen erteilt.

Von 1950 - 1975 wurde der Prozessionsweg mit einem Teppich aus Tannengrün und Blumen ausgelegt.

Seit 1949 werden Fähnchen in den Kirchenfarben als Spalier aufgestellt.

Der Weg der Fronleichnamsprozession führte von jeher traditionsgemäß von der Kirche aus den Kirchberg hinunter bis zur Gemeindeschenke (heute Bauernhaus) - Backgasse - Unter dem Kirchberg entlang - Pfarrgasse - Pfarrbrücke - Hauptstraße (Anfang des Mitteldorfes) - I. Station (Anna Habig, heute Theresia Hildebrand) - II. Station (Altenschulzens Mimi) - III. Station (Klempnersch, heute Joseph Gaßmann) - von dort zurück über die Stennerbrücke - IV. Station (Amtsschriebers, heute Karl Hildebrand) - den Kirchberg hinauf zur Kirche zurück.

Am Donnerstag, dem 25.05.1967, wurde das Fronleichnamsfest zum letzten Male auf dem eigentlichen Festtag selbst nach altem Herkommen gefeiert.
Seit dem Jahr 1967 wurde Fronleichnam vom Staat nicht mehr als kirchlicher Feiertag anerkannt.

Am 19.04.1972 stellte die Dekanatskonferenz des Dekanates Lengenfeld unterm Stein an den Bischof Hugo Aufderbeck in Erfurt den Antrag, das Fronleichnamsfest auf den darauffolgenden Sonntag zu verlegen.
So wurde das Fronleichnamsfest zum 1. Male am darauffolgenden Sonntag - 04. Juni 1972 - gehalten.

Seit 1976 führen diese Prozessionen auf Fronleichnam (auf dem darauffolgenden Sonntag) und zu unserem Patrozinium im Wechsel einmal durch das Unterland und zum anderen Mal durch das Oberland.

Seit der Wiedervereinigung Deutschlands kann das Fest wieder bei uns am Donnerstag als Festtag begangen werden.