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Pfarrer Lothar Förster

Pfarrer Lothar FörsterPfarrer Lothar Förster wurde 1948 in Heiligenstadt geboren. Nach dem Abitur 1967 besuchte er den Sprachkurs in Halle und nahm anschließend 1968 sein Theologie-Studium in Erfurt und Neuzelle auf.

Nach der Priesterweihe am 5. April 1975 durch Bischof Hugo Aufderbeck im Erfurter Dom erhielt er seine erste Anstellung in der St.-Elisabeth-Gemeinde in Eisenach. 1977 bat ihn Bischof Aufderbeck, aushilfsweise für zwei Jahre nach Finsterwalde zu gehen. Diese Gemeinde gehörte damals zur Apostolischen Administratur Görlitz.

Bei seiner Rückkehr 1979 wurde ihm die Seelsorge im St.-Nepomuk-Krankenhaus in Erfurt anvertraut. Schwerpunkt war die religiöse Unterweisung und Betreuung der Schülerinnen und Schüler der Krankenpflege-Schule. Zu seinen Aufgaben gehörte auch die seelsorgliche Betreuung der Kranken, sowie die Seelsorge an den Mitarbeitern im Haus. In diese Zeit fielen auch die Erkrankung unseres verehrten Bischofs Hugo Aufderbeck und sein Sterben 1981.

1982 bat ihn Bischof Dr. Joachim Wanke, Kaplan in der St.-Maria-Magdalenen-Pfarrei in Leinefelde zu werden. Die ständig wachsende Gemeinde machte es erforderlich, eine zweite Pfarrei zu errichten. Nach dem Bau des Gemeindehauses und der Grundsteinlegung der Kirche wurde am 1. November 1988 die Pfarrei "St. Bonifatius" gegründet. Zu diesem Zeitpunkt übertrug ihm der Bischof die Seelsorge in der Leinefelder Südstadt. Das Richtfest der Kirche konnte im Dezember 1990 gefeiert werden. Nach einer gewissen Bauverzögerung gingen die Arbeiten zu Beginn des Jahres zügig voran. Am 5. Juni, dem Fest des Heiligen Bonifatius, konnte erstmals ein Gottesdienst in der so genannten Unterkirche gefeiert werden.

1992 bat ihn Bischof Dr. Joachim Wanke, sich um unsere Pfarrei "St. Mariä Geburt" hier in Lengenfeld unterm Stein zu bewerben. Dieser Bitte kam er gerne nach und so begann er im August 1992 seine Tätigkeit in unserer Pfarrgemeinde.

Am 6. September 1992 fand die offizielle Einführung statt. In den folgenden 14 Jahren wirkte er in unserer Pfarrgemeinde. In seine Amtszeit fielen unter anderem der Neubau des St.-Elisabeth-Krankenhauses und die Angliederung der Pfarrgemeinden Hildebrandshausen und Faulungen als Filialgemeinden an unsere Pfarrei.

Am 15. Januar 2006 erschraken alle Kirchenbesucher, als Pfarrer Förster seinen Wechsel nach Großbartloff zum Pfingsfest bekannt gab. Er begründete dies mit den enormen Aufgaben, die die Zusammenlegung der Pfarrgemeinden mit sich gebracht habe - dies Aufgabe wollte er gerne in jüngere Hände übergeben. Zum anderen verspürte Pfarrer Förster nach 14 Jahren aber noch einmal den Wunsch nach Veränderung und nahm das Angebot des Bischofs ins Nahe gelegene Großbartloff zu wechseln dankbar an.

Am 7. Mai 2006 war das Gotteshaus dann bis auf den letzten Platz gefüllt, als Pfarrer Förster in einem feierlichen Gottesdienst seinen Abschied feierte.

Wir werden ihn immer in guter Erinnerung behalten und sind dankbar für 14 segensreiche Jahre, in denen er unschätzbare Arbeit für unsere Pfarrgemeinde geleistet hat.